Lectures

Martin Thau | DrehbuchWerkstatt München

Drehbuch Get The Story

PRIME Lectures

 

Aus Deutschlands Entdeckungs-Zentrale für Film-/TV-Autoren an Münchens Hochschule für Fernsehen und Film

 

Das Geheimnis mitreißender Drehbücher

Expedition zu den Quellen erfolgreichen Geschichtenerzählens.

Erfolgreich Fernsehkrimis schreiben

Das nachgefragteste Format der deutschen TV-Wirklichkeit ist und bleibt der Krimi – zugleich die komplizierteste Erzählform mit dem gewieftesten Publikum.

Vormarsch

 

Das Geheimnis mitreißender Drehbücher beginnt mit der Beschreibung und Veranschaulichung bestimmter Gefühle, deren Schaffung das Publikum (meist ohne sich darüber im Klaren zu sein) auf jeden Fall von einer Geschichte erwartet: wie man sie herstellt und es deswegen immer erreichen kann, dass der Zuschauer einem "aus der Hand frisst". Anschließend entdecken ihre Teilnehmer die effektive Ergänzung Komödie/Drama, samt dem darin versteckten Nutzen für jeden Erzählerfolg. Schließlich haben die TeilnehmerInnen gelernt, wie jede mitreißende Handlung ihren Zuschauer entweder auf eine Entscheidung oder eine Erklärung spannen muss und welche unterschiedlichen Genres dem entspringen. Ferner fanden sie heraus, warum alles, was nicht Krimi ist, einen Kampf beinhalten muss und was das Drama dabei dem Sport voraus hat.

Krimi

 

Durchleuchtung der krimispezifischen Verschränkung von Vorder- und Hintergrund-Handlungen: was wann geschieht, zu welchem Zeitpunkt und in welcher Form ans Licht kommen muss. Welche Möglichkeiten die Vergangenheit hat, richtig oder falsch in der Gegenwart zu erscheinen. Die Teilnehmer lernen die Standard-Charaktere kennen, ihre Natur und Funktion für die Handlung. Was sind dagegen die „Gäste“? Und warum spielt die „Umgebung“ eine so überragende Rolle?

Warum darf es im Krimi keine Rückblenden geben? Die Methode der Polizei: warum Todeszeitpunkt und „Begehensweise“ immer am Anfang von Ermittlungen stehen – was der Beweggrund mit der Vorgeschichte und dem Tatfeld zu tun hat – wie letzteres die Form des gültigen Alibis erzeugt. Warum es immer mindestens zwei Ermittler braucht. Wie man einen Krimi am zweckmäßigsten erfindet und entwickelt. Warum die Figur des Kommissars als allerletzte in die Fantasie des Autors treten sollte. Was die „Leiter des Mörders“ ist und leistet. Warum man das Opfer kennen lernen sollte, bevor es ermordet wird.

 

WAS DIE TEILNEHMER SAGEN

Martins Ansatz war neu für mich, weil er nicht wie alle anderen nur die Geschichte und ihre Struktur betrachtet, sondern vom Zuschauer ausgeht, seinen Erwartungen und Bedürfnissen. Besonders den daher entwickelten Spannungsbegriff empfinde ich als äußerst fruchtbar für mein Schreiben.

 

#CHRISTIAN ALEXANDER

LEISTE MIR GESELLSCHAFT

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Martin Thau | Hochschule für Fernsehen und Film München

drehbuchwerkstatt(at)hff-muc.de